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Die Cloud-revolution im Telekommuniikations-SektorÜber Ericsson mit der Welt verbunden sein
Ericsson entwickelt und fertigt Netzwerk-Hardware und Software sowie Dienstleistungen für Netzwerk- und Geschäftsbetriebe. Das Portfolio des Unternehmens umfasst Produkte wie Kabel, mobile Plattformen und Power-Modul-Märkte.

Investment Case :
Die heutigen Telekommunikations-Systeme (Festnetz und Mobilfunk, Internet und Computerwesen) werden in den kommenden Jahren vollständig überholt werden müssen. Wie sich die Branche in den letzten Jahren verändert hat und mit welcher Geschwindigkeit die Veränderungen aufgetreten sind, zeigen die unten genannten Beispiele, wie:

  • Marktvolumen: zwischen 2006 (pre-iPhone-Zeit) und heute, hat sich ein Gesamtmarkt von rund USD 260 Milliarden entwickelt, dieser Trend wird sich vermutlich fortsetzen,
  • Benutzervolumen: In weniger als 20 Jahren hat sich die Anzahl der Internetbenutzer von fast 0 auf fast 3 Milliarden Benutzer weltweit entwickelt, 
  • Bandweite: Die ständig wachsende Zahl der Anwendungen fördert das Volumen; es wird geschätzt, dass bis ins Jahr 2020 sich der Volumenbedarf verdoppeln wird, dies verlangt wiederum höhere Transportkapazitäten,
  • SaaS-Geschäftsmodell: Das SaaS-Geschäftmodell wird zu einem dominanten Geschäftsmodell und wird höhere Cloud-Kapazitäten benötigen,
  • Preis: Vor 50 Jahren kostete der schnellste Rechner rund USD 32 Millionen (angeglichen an den heutigen USD-Wert), heute kostet eines der schnellsten Smartphones (z. B. ein iPhone 4) nur USD 135. Der Preisrückgang ist sehr hoch, und weitere Angleichungen im gleichen Ausmaß können stattfinden.

Eine vollständige Cloudification der Telekommunikation-Netzwerk-Infrastruktur wird sich in den kommenden Jahren entwickeln, was zu neuen Geschäftszerrüttungen führen wird. Cloud-Technologien werden in mehreren Untersektoren der Telekommunikation, wie Betreiber einer Netzwerk-Infrastruktur sowie Rechenzentren, zu Änderungen führen. Neue Geschäftsmodelle wie „Software Defined Networks“ (SDN) und „Network Functions Virtualization“ (NFV) werden entstehen. Das erste Geschäftsmodell wird Netzwerke aufbauen, die sich schnell auf neue Innovationen ausrichten können. Während das zweite Geschäftsmodell sich zum Ziel setzt, Investitions- und Betriebskosten, Platzbedarf und Energieverbrauch zu reduzieren. In Zukunft werden anpassungsfähige und vergrößerungsfähige Anlagen sowie eine einfache Handhabung der Installation den Vorzug haben, da sich die Produktlebenszyklen verkürzen werden. Im Durchschnitt werden sich die Cloud-Kapazitäten alle 18 Monate verdoppeln.

In den vergangenen Jahren hat Ericsson gewissenhaft die Entwicklung weitergetrieben und hat mit Erfolg eine Wachstumsstrategie, organisch und durch Akquisitionen, aufgebaut. Die Firma ist heute eine der günstigsten groß kapitalisierten Gesellschaften der Branche (das Ratio EV/EBITA ist bei 6.6).

Kursimpulse:

  • Es wird erwartet, dass in den nächsten 5 Jahren die Netzwerk-Virtualisierung um jährlich 13 % wachsen wird. Dies ist ein konservativer Wert, höhere Zahlen sind sehr positiv für Ericsson.
  • Der Markt wird sich mehr und mehr mit hochwertigen Produkten ausrüsten (exit Modems).  
  • Die konstante Steigerung des Online-Traffics wird dazu führen, dass Betreiber neue und bessere Kapazitäten aufbauen müssen. Derzeit steht der europäische Telekommunikations-Sektor weit im Abseits bezüglich des Reinvestitions-Prozesses. Ein Aufholeffekt darf daher erwartet werden.
  • Internetbasierte Geschäftsmodelle repräsentieren heute nur 8 % aller Geschäftsmodelle. Höhere Zahlen werden für Ericsson sehr positiv sein.
  • Eine Rückkehr zum historischen Satz der operativen Marge (14 %, derzeit 11 %) wird zu einer Neubewertung der Aktie führen. Das Kurspotenzial ist bei diesem Szenario bei über 40 %.