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Auf der Suche nach dem Alpha? Kaufen Sie Swatch!

Auf der Suche nach Alpha - Swatch - Nächster Trend: SmartwatchEinen begrabenen Schatz wieder aufspüren – Swatch

Die Swatch Gruppe AG entwickelt und fertigt Uhren, Uhrenwerke, Schmuck, Minatur-Batterien, Flüssigkristallanzeigen und Display- und Anzeigetafeln. Zur Gesellschaft gehören Markennamen wie Omega, Breguet, Tissot, Blancpain, Rado, Glashütte, Longines, Jaquet Droz, Swatch/Flik Flak, Harry Winston, Hamilton usw. Die Produkte werden über eigene Boutiquen oder über lizenzierte Einzelhändler verkauft.

Investitionsfall und Anlage-Umfeld

Swatch hat in den letzten 12 Monaten den Gesamtmarkt bedeutend unterperformiert. Die Gründe sind die Folgenden: a) Lagerbestandstage: diese Kennzahl stieg von 318 Tagen im Jahr 2006 auf 484 Tage (heute) an, b) das Verkaufsvolumen von  „Hard-Luxury-Items” in Hongkong war im Jahr 2014 sehr schwach und c) die Festland-Exporte nach China stagnieren seit 2012. Wir glauben, dass die Firma diese Probleme erkannt hat und, wie in der Vergangenheit, die nötigen Verbesserungs-Maßnahmen getroffen hat. Die sollte sich im Betriebsjahr 2015 widerspiegeln.

Des Weiteren lieben wir die Swatch, ist die Gesellschaft gegenüber der Konkurrenz führend in: a) Markendiversifikation, b) Wachstumselastizität während Perioden von Wirtschaftsverzögerungen, c) Kategorien-Leadership mit hohem Verteidigungspotenzial, d) hohes Wachstums-Potenzial im Bereich von IDD, e) hoher Mittelklassen-Vorteil und Potenzial, f) Swatch hat eines der besten Downstream-Potenziale im IDD-Bereich.

Smartwatch: Im Vergleich mit Apple hat Swatch kein Produkt mit digitalen Funktionen, wie Zahlungs-Applikationen, Herzschlag-Zähler und andere Tätigkeits-Analysen-Applikationen. Wir glauben, dass die Swatch keine Uhr mit technischen Spielereien auf den Markt bringen wird. Es wird jedoch erwartet, dass die Swatch mit einer Smartwatch einen hohen Mehrwert entwickelt. In diesem Zusammenhang ist gut zu wissen, dass gegenwärtig rund 84 % des Verkaufsvolumens auf das Tragen von Schmuck zurückzuführen ist. Seine gegenwärtige Abwesenheit von diesem Marktsegment ist deshalb auf einer langfristigen Basis nicht Negativ. Vorhandene Anhaltspunkte weisen darauf hin, dass der Gebrauch von Fitnessarmbändern und Geräten, welche mit technischen Spielereien ausgerüstet sind, sehr schnell abflacht, d. h., ungefähr 50 % der Verbraucher gaben die Anwendung von Digital-Armbändern und Digital-Uhren schon vor 12 Monaten auf.

CHF-Stärke: Die Entscheidung der SNB (keine Wechselkursstützung) wird dramatische Folgen für die Swatch Group haben. Die Gesellschaft erarbeitet mehr als 88 % ihres Umsatzes außerhalb der Schweiz. Nur wenige Komponenten werden in Niedriglohnländern gebaut, der größte Teil des Umsatzes wird in der Schweiz hergestellt. Die meisten ihrer Marken (ex Tissot und Swatch) sind im oberen Preis-Segment, wo Schweizer Uhren-Hersteller eine gewisse Preissetzungsmacht haben. In der Euro-Region erwirtschaftet die Swatch einen Anteil von 20 % des Umsatzes. Im USD-Raum (Asien/Nord- und Südamerika) erwirtschaftet die Gesellschaft einen Umsatz-Anteil von >50 %. Wie in der Vergangenheit wird die Swatch Group Kostensenkungen und vorsichtigen Preiserhöhungen aufwarten, aber es wird sicherlich nicht möglich sein, sich kurzfristig den FX-Auswirkungen zu entziehen.

Die Swatch Group wird durch den FX-Schock kurzfristig benachteiligt, da es eine gewisse Zeit braucht, bis die zuvor festgestellte Spanne wieder hergestellt werden kann, auch wenn einige Preiserhöhungen aufgerechnet werden. Wir sind jedoch der Meinung, dass die meisten negativen Ereignisse weitgehend im gegenwärtigen Preis eingerechnet sind, und, dass auf längere Sicht, das Unternehmen in der Lage sein wird, diese Situation zu überwinden. 

 

Kursimpulse:

  • Mehr als 32 % des Verkaufsvolumens kommt aus dem Preissegment von über CHF 5.000;  diese Kunden haben ein sehr elastisches Verhalten während eines Wirtschaftsrückganges.
  • Swatch hat eine der preiswertesten Bewertungen in diesem Sektor.
  • Angepasst an den Sektorendurchschnitt hat der Aktienkurs der Swatch ein Preispotenzial von mehr als 30 %.
  • Die Ankündigung einer Smartwatch oder das Einbringen von disruptiven Technologien könnte dem Aktienkurs ein Aufwärts-Potenzial von über 60 % bringen.