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Burberry – Part 1

Beschreibung:

Burberry ist eine britische Modemarke im oberen Preissegment. Burberry ist weltweit als klassische Modemarke für Damen-, Herren- und Kinderbekleidung bekannt. Neben hochpreisiger Bekleidung werden unter dem Namen Burberry auch Lederartikel, Schuhe, Accessoires etc. angeboten. Das Unternehmen überblickt und verwaltet die ganze Produktionskette: vom Design über die Produktion bis hin zum Verkauf in den eigenen Boutiquen. Und nicht zuletzt über ein breites und gut etabliertes Verkaufsnetz aus Einzelhändlern und Konzessionsinhabern. Insgesamt betreibt Burberry mehr als 500 Ladengeschäfte und einen eigenen Online-Shop.

Die Gesellschaft wird in den nächsten Quartalen rund £ 180 Millionen investieren, um die Verkaufszahlen in Asien sowie in exklusiven Touristenzentren zu stimulieren. Des Weiteren will Burberry organisch durch strukturelle Maßnahmen wachsen: beispielsweise durch eine bessere Kontrolle der Einzelhändler und Konzessionsinhaber, durch die Verbesserung und Erweiterung des Sortiments (Lederwaren, Uhren, Schuhe und Accessoires für Männer). Die Erweiterungsmöglichkeiten für Burberry sind hervorragend – steht das Unternehmen finanziell sehr gut da.

Auch wenn Burberry in den letzten 5 Jahren gute operationelle Resultate erzielt hat, wirkt sich diese Leistung auf dem Aktienmarkt leider nicht aus. Was wiederum bedeuten kann, dass Burberry sich zu einem Übernahmekandidat entfalten kann.

Stärken- und Schwächen-Analyse / Fundamental-Analyse:
Stärken: 

 

  • Burberry erwirtschaftet einen sehr guten lease-adjusted EV-/EBITA-Wert von 8,9. Der Durchschnittswert des Sektors liegt bei 11,1.
  • Der P/E-Mittelwert wurde kürzlich von 25 auf 15 gesenkt – und das auf gleichbleibenden Fundamentaldaten.
  • Der Verkaufsanteil der Einzelhändler lag lange unter 50 %.  Heute liegt dieser Wert über 70 %.
  • Burberry ist ein Übernahmekandidat.
  • Das Management-Team hat die Kennzahlen des Unternehmens bedeutend verbessert.

Schwächen:

  • Auch wenn Burberry eine sehr gute Bilanz aufweist, kann die organisch angetriebene Expansionspolitik in einem starken Markt sehr schnell ins Stottern kommen. Die gleiche Strategie führte auch bei Bulgari zu einem Misserfolg.
  • Hinsichtlich der Erweiterungspolitik hat das Management-Team nicht alle Varianten in Betracht bezogen.
  • Der Luxusmarkt wird schneller als erwartet konsolidieren.
  • Eine Ausdehnung der Gewinnmarge, wird schwer zu implementieren sein.
  • Burberry ist unfähig, eine Verbindung zwischen den eigenen Marken und den jüngeren Konsumenten herzustellen.


Schlüsselbegriff: 
– TOT