Ganz generell: Die Anzahl der im Umlauf befindenden ETF-Anteile steigen und fallen parallel zur Preisbewegung der unterliegenden Anlage.
Beispielsweise beim Gold sind seit Beginn des Jahres weniger Anteile an ETFs im Umlauf, was wiederum kohärent zum leicht rückläufigen Gold (bis zum Crash) ist. Der Silber-Preis wird seit Jahresbeginn ebenfalls tiefer gehandelt. Dagegen blieben die Anzahl der im Umlauf befindenden Anteile konstant. Tatsache ist, dass heute, nach dem Crash, die Anzahl der Anteile nicht reduziert wurde. Das heißt, die massiven Verkäufe vom letzten Freitag, Montag und Dienstag wurden von den Käufern absorbiert (Verkäufe = Käufe).
Welche Aussagekraft hat dieses Verhalten?
Sicher ist, dass der Gold- und Silber-Crash von dieser Woche als Vorwarnung für ein baldiges Ende der jahrelangen Tiefzinspolitik betrachtet werden kann. Wenn diese Hypothese richtig ist, würde dies wiederum die größte Anlagen-Umschichtung der letzten 15 Jahre bedeuten.
