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Langsam, aber sicher zum Ziel!

Zeit und Geld, alles spricht für BarclaysBarclays Bank PLC – BARC

Description: Barclays PLC, eine der größten Banken von Großbritannien, ist ein globaler Finanzdienstleister. Sie ist in folgenden Bereichen aktiv: dem Retail-Bankgeschäft, Kreditkartengeschäft, Corporate Bankgeschäfte, Vermögensverwaltung, Investment-Banking. Außerdem hat die Gesellschaft verschiedene Tochtergesellschaften und verschiedene Minderheitsbesitze. Barclays ist in acht Segmente aufgeteilt: Einzelhandel/Retail-Bankgeschäft (UK RBB), Privat- und Geschäftskunden Europa (Europa RBB), Privat- und Geschäftskunden Afrika (Afrika RBB), Barclaycard (eine der größeren Kreditkartenemittente in Großbritannien), Barclays Investment Bank, Barclays Corporate Banking, Vermögens- und Investment-Management und sonstige Aufgaben.

Investmentsituation und Anlageidee:
Barclays überstand die Finanzkrise im Jahr 2008 fast schadenlos, sie ist die einzige britische Bank, die keine staatliche Unterstützung brauchte. Dies ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil im Vergleich zu ihren direkten Konkurrenten (RBS und LLOY). Basierend auf verbesserte Rahmenbedingungen für Unternehmen und Verbraucher, nicht nur in Großbritannien, sondern auch anderswo, mausert sich Barclays zu einem relativen Gewinner im Bankensektor. Hauptsächlich im europäischen und amerikanischen Markt, welcher sich über die kommenden Monate konsolidieren wird.

Die Barclays Bank ist gut im internationalen Handel und Business-Banking, Kreditkartengeschäft und Investment-Banking etabliert. Dies erleichtert ein erfolgreiches Handeln auf dem äußerst lukrativen Investment-Banking-Segment. Diese Tätigkeit wickelt die Bank über die Gruppe Barclays Capital ab, welche die Hälfte der Gewinne in den Jahren 2011 und 2012 erwirtschaftet hat. Gleichzeitig war diese Gruppe aber auch für ein paar Zwischenfälle verantwortlich. Allerdings war die Barclays Capital in den Libor-Wettskandal verwickelt, auch waren teilweise die Lohn- und Vergütungskosten höher als die Einnahmen. Dies führte zu einem erheblichen Imageschaden. Die neuen Unternehmensregeln sollen Klarheit im Umgang mit solchen Angelegenheiten schaffen.

Strengere Eigenkapitalanforderungen führten dazu, dass die Bank einen Kapitalfehlbetrag von über GBP 13 Mrd. zu Beginn des Jahres 2013 hatte. Die Kapitalbasis wurde durch die Ausgabe von neuen Aktien im Gesamtbetrag von GBP 5,8 Mrd. verbessert. Der restliche Fehlbetrag, circa GBP 7 Milliarden (Stand: Oktober 2013), konnte durch weiteres Deleveraging (Schuldenabbau) und eventuell durch die Ausgabe einer zusätzlichen Wandelanleihe abgebaut werden. Es versteht sich von selbst, dass dieser Prozess auf Kosten der Aktieninhaber geht. Für den kurzfristig denkenden Anleger sind daher Investitionen in diese Aktie eher unattraktiv. Dagegen für den langfristigen Investor ist die Aktie der BARC sehr attraktiv.

Barclays visiert weiterhin eine mittelfristige Eigenkapitalrendite von 10,5 %, während der langfristige Zielbereich von 11,5 % auf 12 % steigen wird. Dieses Ziel soll bis zum Jahr 2019/2020 erreicht werden, unabhängig von regulatorischen Entwicklungen. Die Kapitalkosten der Bank liegen derzeit bei rund 12 %; eine Verbesserung der wirtschaftlichen Bedingungen und eine strengere Kontrolle der Kosten machen das oben genannte langfristige Ziel möglich.

Stärken und Schwächen Analyse / Fundamentale-Analyse: 
Stärken:-

  • Die Gesellschaft profitiert von einem guten Markennamen.
  • Die gegenwärtige Bewertung der BARCs ist sehr tief,
  • BARC hat potenzial ein überdurchschnittliches Wachstum, (d. h. überdurchschnittliches Umsatzpotenzial bei einer weiteren Erholung der Märkte).
  • Die Gruppe „Investment-Banking“ erwirtschaftete in den letzten 3 Jahren einen stabilen Umsatz. Im gleichen Zeitraum ging der Umsatz der wichtigsten Konkurrenten zurück.
  • Die Qualität der Aktiva hat sich deutlich gebessert, die Anzahl der gefährdeten Kredite ist rückläufig.
  • BARC hat ungenutztes Potenzial in Bezug auf Umstrukturierung (z. B. der Verkauf oder die Aufsplittung von wenig rentierenden Unternehmensteilen wie Europa RBB und Corporate Banking).

Schwächen:

  • Die Umstrukturierung der Gruppe „Investment-Banking“ wird noch Zeit in Anspruch nehmen, welches das betriebliche Risiko weiterhin erhöht.
  • Die Regulierungsbehörden werden die Banken weiterhin zu höheren Eigenkapitalanforderungen zwingen. Somit wird die Rendite für die Aktionäre weiterhin tief bleiben.
  • Die Risikoaversion der Kunden kann bedeuten, dass die Gruppe „Investment-Banking“ nie wieder die gewohnten Gewinne erwirtschaften kann.
  • Das Verhältnis „Einnahmen/Kosten“ beträgt zur Zeit 75 %. Für Barclays wird es schwierig sein, dieses Verhältnis zu verbessern. Die Vergütung der Mitarbeiter verursacht den Hauptteil der Kosten. Es wird auch nicht möglich sein, die Gehälter der besten „Star-Banker“ zu reduzieren.
  • Die europäischen wirtschaftlichen Verbesserungen können nur von kurzer Dauer sein. Somit werden die Kreditausfälle wieder ansteigen.
  • Die Investment-Banking-Gruppe arbeitet mit einem viel höheren Risikoansatz als die Konkurrenz.

Anlagemöglichkeiten / Investment-Möglichkeiten / Portfolio-Management und Einstufung der Gesellschaft:​

Prozessevaluation Ranking
Operationelles Risiko: Über dem Durchschnitt
Erwarteter Umsatzwachstum: Durchschnitt
Langzeit-Leistungs- u. Einflussbereich: Durchschnitt
Wettbewerbsvorsprung: Durchschnitt
Führungsqualität: Durchschnitt
Finanzielle Stärke: Durchschnitt
Anlageorientierung: Gruppe «Best-in-Class»:
Banking


    Preisstellung:

    Kaufen: Nur für Kunden
    Verkaufen: Nur für Kunden
    Stop-Loss: Nur für Kunden
    Fair Value: Nur für Kunden