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Logitech – Aufstieg und Fall von einem IT Peripheriegerätebauer

Einführung:
Die Firma aus Apples in der Schweiz ist ein Hauptproduzent von Peripheriegeräten für Computer. Die Gesellschaft produziert vorwiegend Klaviere, Mäuse, Web-Kameras, Lautsprecher und Fernbedienungen. Diese Produkte werden weltweit durch ein sehr gutes Verkaufsnetz vertrieben.Mit der Einführung von Tablet-PCs, den taktilen Bildschirmen, und dem Abschwung auf dem Computermarkt muss Logitech sich neuen Herausforderungen stellen. Denn die Produkte von Logitech entsprechen nicht mehr den Wünschen der Konsumenten.Seit mehreren Jahren hat Logitech kein neues und revolutionäres Produkt auf den Markt gebracht. Die Gesellschaft hat Schwierigkeiten Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln, welche eine deutliche Steigerung des Umsatzes herbeiführen.

Stärken- und Schwächenprofil / Fundamentalanalyse
Stärkenprofil: 

Das weltweite Verkaufsnetz von Logitech erlaubt es, neue Produkte schnell und effizient auf den Markt zu bringen.

  • Logitech verfügt über Liquiditätsreserven von circa USD 300 Millionen. Aufgrund dieses Betrages kann die Gesellschaft sicherlich ein neues Produkt entwickeln.
  • Die Liquiditätsreserven entsprechen etwa 40 % der gegenwärtigen Börsen-Kapitalisierung von Logitech. Diese Ratio offeriert Investoren einen bedingten Schutz gegenüber einem weiteren Absinken des Aktienpreises. Geduldige Investoren können daher den Titel von Logitech als Deep-Value ansehen.
  • Aus dem Verkauf von seinen Produkten erarbeitet Logitech eine Brutto-Marge von circa 33 %, diese Ratio ist stabil seit 2009.
  • Mit Klavieren für Tablets und Fablettes ergibt sich für Logitech möglicherweise eine Produktnische. Großproduzenten wie Sony und Samsung haben diese Produkt-Sparte aufgegeben und Apple hat nie Peripheriegeräte hergestellt.

Schwächenprofil:

  • Logitech ist in einem Segment engagiert, das vor einer großen Reorganisation steht. Außerdem hat die Gesellschaft keinen Kassenschlager, um sich am Markt hervorzuheben.
  • Während der Gesamtmarkt seit 2008 neue Produkte lanciert hat und höhere Verkaufszahlen nachweisen kann, muss sich Logitech mit stabilen Verkaufszahlen zufriedenstellen; zudem ist seine EBIT-Marge auf 3 % gesunken, was eindeutig zu tief für eine IT-Gesellschaft ist.
  • Was auch Logitech immer macht, der Produktzyklus für Peripheriegeräte wird immer kürzer; dies erlaubt es der Gesellschaft immer weniger die Entwicklungskosten zu amortisieren und schlussendlich Gewinne zu erzielen.
  • Die Produkte der neuesten Generation enthalten eingebaute Web-Kameras, Klaviere und Mäuse oder als Zubehör mitgeliefert. Folglich ist Logitech bereits vor dem Verkauf eines Gerätes ausgeschaltet worden.

Aktien Investitionsprofil und Anlegerprofil:

Betriebliches Risiko:   Sehr hoch mit sehr wenig Weitsicht
Erwartete Wachstumssteigerung: Sehr schwach
Investitions-Orientierung: „Best-in-Class“: Deep-Value.