Beschreibung:
Die Sberbank, mit Gesellschaftssitz in Moskau, ist die größte russische Finanzinstitution. Das Dienstleistungsangebot umfasst Bankdienstleistung (Bargeld, Scheck, Sparbücher/Konten etc.), das Privatkundengeschäft sowie kommerzielle Transaktionen, Dienstleistungen und Gesellschaften. Darunter fallen Arbeiten wie Export/Import Akkreditive, FX- und SX-Transaktionen. Die Sberbank hat ca. 20 000 Filialen, die gut über das ganze Land verteilt sind.
Das Geschäft der Sberbank wird impliziert durch das Sektoren-Wachstum angetrieben. Die Bank hat auch ein internationales Standbein, sie hat sich die türkische Denizbank A.S und die österreichische Volksbank gekauft. Die Letztere wurde in Sberbank Europa AG umbenannt. Über diese zwei Gesellschaften wird höchstwahrscheinlich die Erweiterung in CEE und in der Türkei vorangetrieben.
Die Bank ermöglicht circa 29 % der konsolidierten russischen Bankaktivitäten, insbesondere hat sie circa 33 % aller Unternehmenskredite des Landes, und verwaltet circa 47 % aller Bankeinlagen. Die russische Zentralbank ist der Hauptaktionäre, sie hält 50 % plus 1 Stimme des gesamten Aktienkapitals.
Erstaunlicherweise konnte die Bank die Margen in den letzten Jahren aufrechterhalten. Außerdem hat die Bank eine gute Kapitaladäquanz-Kennziffer von 13 % und eine Tier-1-Kennzahl von 10 %.
Stärken- und Schwächen-Analyse / Fundamental-Analyse:
Stärken:
- Das Geschäft der Sberbank stützt sich auf eine solide und breit diversifizierte Kundschaft. Dies ermöglicht der Bank, in den letzten Jahren gute Zahlen vorweisen zu können.
- Der operative Gewinnwachstum ist sehr stabil.
- Die Geschäftsleitung hat sehr das Nicht-Zins-Einkommen verstärkt.
- Die Sberbank ist möglicherweise am besten positioniert, um vom wirtschaftlichen Aufschwung Russlands zu profitieren.
Schwächen:
- Der Hauptaktionär ist die russische Zentralbank. Dadurch kann es möglich sein, dann nicht alle Entscheidungen einen wirtschaftlichen Hintergrund haben.
- Das Bilanzwachstum war während der letzten Quartale negativ. Demnach darf erwartet werden, dass die operativen Kennzahlen in Zukunft abflachen werden.
- Die Risiken hinsichtlich aufsichtsrechtlichen und handelsrechtlichen Ansätzen sind besonders hoch in Russland.
- Die konzernbezogenen fixen Kosten sind kennzahlenmäßig höher als die der Konkurrenz.
