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Syngenta AG – Part 1

 

Beschreibung:
Die in Basel (Schweiz) ansässige Syngenta AG wurde im Jahre 2000 gegründet – als Folge eines Spin-offs der Pflanzenschutz-Division und des Saatgutgeschäftes der Novartis sowie der Agrochemikalien-Gruppe  AstraZeneca. In der Zwischenzeit wurde die Syngenta zu einem der bedeutendsten Hersteller von Pflanzenschutzmitteln, wie Fungizid, Herbizid und Insektizid. Die Gesellschaft verkauft ihre Produkte weltweit, hat jedoch einen starken Umsatzanteil in Schwellenländern. Die Syngenta hat ein bedeutendes Forschungs- und Entwicklungszentrum. Sie ist deshalb in der Lage, konstant neue Produkte zu lancieren.

Das Arbeitsfeld des Unternehmens richtet sich sehr gut auf langfristigen Wachstumstrends sowie den globalen Entwicklungsmöglichkeiten aus. Diese sind: a) eine höhere Bevölkerung weltweit, b) eine Wohlstandsvermehrung in Schwellenländern, c) steigende Nachfrage nach mehr Nahrungsmittelqualität, d) eine steigende Nachfrage nach Fleisch und e) die konstante Reduzierung von Anbauflächen. Des Weiteren hat die Syngenta AG erhebliche Schritte unternommen, damit gentechnisches verändertes Saat- und Pflanzgut mehr akzeptiert wird. Es wird erwartet, dass bis zum Jahr 2050 die Nachfrage nach gentechnisch verändertem Saat- und Pflanzgut auf über 50 % steigen wird und, dass Syngenta eine der wenigen Gesellschaften sein wird, welche diesen Anforderungen gewachsen ist.

Forschung und Entwicklung werden aus historischen Gründen (Gesellschaftsstrukturen wurden übertragen) wie in der Pharmaindustrie durchgeführt und protokolliert. Ebenso wird auch der Verkauf organisiert. Die meisten Pflanzenschutzmittel der Syngenta AG sind besser als die der Konkurrenz. Dies ermöglicht dem Unternehmen höhere Umsatzzahlen zu erzielen und verschafft ihr dadurch eine gewisse Position am Markt für Weiterentwicklungen. Im Saatgutgeschäft hat Syngenta kürzlich bedeutende Entwicklungsschritte gemacht, welche der Gesellschaft erlauben werden, die Spitzenposition beizubehalten. Es darf auch angenommen werden, dass das Unternehmen weit mehr Potenzial im Saatgutgeschäft als im Pflanzenschutzbereich hat.

Syngenta ist eine der acht führenden Gesellschaften im Saat- und Pflanzenschutzsegment. Diese acht Gesellschaften kontrollieren circa 80 % des Marktvolumens. Für kleinere Gesellschaften und neue Anbieter sind die Eintrittsbarrieren sehr hoch. Auf der einen Seite sind die aufsichtsrechtlichen Regeln und Kapitalvorschriften hoch, und auf der anderen Seite sind neueste Technologien von absoluter Notwendigkeit.

Während der letzten acht Jahre hat Syngenta hochrangige Gesellschaftszahlen präsentiert. Mit dem Resultat, dass das die Syngenta AG fast immer unter den Top-Chemieindustrie-Unternehmen war. Die Geschäftsführung hat einen guten Track Record erzielt. Und dank der Positionierung am Markt darf man erwarten, dass weiterhin gute Zahlen erarbeitet werden.

Die historische EBIT-Marge liegt bei 17,5 %, die EV-/EBITA-Marge bei 10,6 % und das Umsatzwachstum liegt bei 7 % (jährlich). Es wird erwartet, dass sich diese Zahlen in den kommenden Jahren nur ganz leicht verändern werden.